Schlechte Zahlen bei den Autobauern

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Autos müsse nicht immer neu sein

Der Automarkt in Europa scheint weiter in der Krise zu stecken. Aktuell liegen die Zahlen für das erste Halbjahr 2013 vor, und die sind alles andere als positiv. Denn um 6,6 % geschrumpft ist der Automarkt – nur Großbritannien kann von sich behaupten, gegen den Strom zu schwimmen.

Wie der Branchenverband in Brüssel bekanntgab, stecken die Autohersteller Europas in einer tiefen Krise. Denn die PKW-Neuzulassungen gingen im Juni innerhalb der EU um fast 6% zurück. Seit 1996 gab es nicht mehr so schlechte Zahlen.

Großbritannien wartet als einziges Land mit einem Plus auf. Im Juni gab es hier einen Zuwachs von 13,4 %. Deutschland ist näher am Durchschnitt: Minus 4,7%. Durch die rückläufigen Zahlen haben die Autobauer mit teuren Überkapazitäten zu kämpfen.

Von BMW hört man, dass der westeuropäische Automarkt weiterhin als schwierig angesehen wird. Nur noch 40 % der Autos aus den Bayrischen Motorenwerken sollen in Europa verkauft werden. Der Rest wird in China und Nordamerika fahren.

Auch wenn man sich die Marken im Einzelnen anschaut, wird das Dilemma deutlich. Der größte Konzern Europas ist VW. Nimmt man die Marken Volkswagen, Seat, Audi und Skoda zusammen, kommt man auf einen Rückgang von über 3 %. Auf Platz 2 steht PSA, also Peugeot und Citroen. Auch hier ein Rückgang, und zwar sehr deutlich. – 13,3% werden gemeldet.

Dacia steht bei den Verkaufszahlen eigentlich immer gut da – dennoch: Renault und Dacia haben zusammen ein Minus von 4,5 % gegenüber dem Vorjahr zu beklagen. General Motors hat ebenfalls mehrere Marken im Programm. Während in Europa eher wenige GM, Chevrolet und Vauxhall fahren, ist hier Opel der Lokalmatador des Unternehmens. Trotzdem: Rückgang von 11 %.

Bildquelle: © ThüringerLandhausIlmenau

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