Nach erfolgreichem Jahr stiegen die Aktien von Kuka

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Die Aktien des Roboter- und Anlagenbauers Kuka sind am Mittwoch nach einem erfolgreichen Jahr mit einem Plus von 4,7 Prozent auf 67,75 Euro gestiegen. Zuvor hatten die Papiere mit 70,50 Euro ein Rekordhoch erreicht. Das Augsburger Unternehmen hat seine eigenen Erwartungen übertroffen und beim Auftragseingang das erste Mal die 2-Milliarden-Marke überschritten. Die Anteilsscheine vom Verpackungsspezialisten Gerresheimer hingegen haben nach der Vorlage der Geschäftszahlen am Index-Ende rund 5,5 Prozent eingebüßt.

Dax bewegte sich nicht vom Fleck

Der Dax kam vor dem Sondertreffen der EU-Gruppe zu Griechenland nicht vom Fleck und angesichts des Ukraine-Krisengipfels verharrten die Anleger in Wartestellung. Bei 10.752,1 Punkten schloss der deutsche Leitindex fast unverändert und der M-Dax sank um 0,2 Prozent auf 18.866,7 Punkte. Im Gegensatz dazu ist der Tec-Dax um 0,3 Prozent auf 1504,2 Punkte vorgerückt.

Anleger zögern wegen Griechenland und Ukraine

Vom griechischen Finanzminister wird erwartet, dass er seinen Kollegen der Eurogruppe Rede und Antwort steht. Es geht dabei um ein Konzept zur Bewältigung der Schuldenkrise und den Verbleib in der Eurozone. Eurogruppenchef Nach erfolgreichem Jahr stiegen die Aktien von Kuka 1Jereon Dijsselbloem sagte kurz vor dem Treffen, dass es an das hoch verschuldete Griechenland nur unter strengen Bedingungen weitere Finanzhilfe gäbe. Die Kursentwicklung der Märkte wird von den Schlagzeilen dieser Zusammenkunft bestimmt. Darüber hinaus warten die Anleger auf die Ergebnisse des Ukraine-Krisengipfels. Der russische und der ukrainische Präsident sprechen gemeinsam mit dem französischen Staatschef und der deutschen Bundeskanzlerin über eine Friedeninitiative. Allerdings dämpfte der deutsche Regierungssprecher die Erwartungen. Angesichts der noch bestehenden Unsicherheitsfaktoren stufte ein Händler das derzeitige Börsengeschehen als zu unruhig ein.

Kursverluste für Continental

Derweil mussten die Aktien vom Autozulieferer Continental nach einer Kurserholung einen Rückschlag hinnehmen. Die Aktien sind um rund 1 Prozent gefallen. Die Papiere vom Logistiker Deutsche Post waren mit einem Minus von 1,7 Prozent die Tagesverlierer im Dax. Am S-Dax-Ende sind die Aktien vom Kölner Motorenbauer Deutz um über 10 Prozent abgesackt. Wie ein Analyst schrieb hat die Auflösung der Zusammenarbeit mit dem LKW-Hersteller Volvo in China eine deutliche Nachfrageschwäche signalisiert.

Eurokurs gestiegen

Als Leitindex der Eurozone ist der Euro Stoxx 50 um 0,3 Prozent auf 3374.1 Punkte gefallen. In Paris und London schlossen die Leitindizes ebenfalls leicht im Minus. Zum europäischen Handelsschluss gab zudem der Dow Jones Industrial in den Vereinigten Staaten leicht nach. Die Umlaufrendite von börsennotierten Bundeswertpapieren ist nach 0,27 Prozent vom Vortag auf 0,28 Prozent gestiegen. Der Rentenindex Rex ist um 0,04 Prozent auf 140,04 Punkte gefallen und der Bund-Future stieg um 0,08 Prozent auf 158,67 Punkte. Der Eurokurs ist ebenfalls gestiegen, denn die EZB hat den Referenzkurs auf 1,1314 Dollar festgelegt. Somit kostete 1 Dollar 0,8839 Euro statt zuvor 0,8852 Euro.

Bildquelle 1+ 2: © Tony Hegewald / pixelio.de

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